FLEXIBLE PERSONALPLANUNG IM DEUTSCHEN GESUNDHEITSWESEN

Was wir tun

Wir erhöhen Ihre Arbeitgeberattraktivität und rationalisieren Ihre Dienstplanung!

Die Niederlande sind bei der Arbeitszeitflexibilisierung im Gesundheitswesen Deutschland 20 Jahre voraus.  Wir setzen diesen Vorsprung für Sie ein. Und beschleunigen somit Ihre Lernkurve.

In Deutschland dominiert die arbeitgeberorientierte Flexibilität. Flexibilität existiert primär als Steuerungsinstrument für die Unternehmensführung. Bei der Arbeitszeitgestaltung im Pflege- und Gesundheitsbereich herrscht oft eine konservative Grundhaltung vor.

Angesichts der unabwendbaren Verschärfung des Fachkräftemangels und des zunehmenden finanziellen Drucks auf das Gesundheitssystem empfiehlt es sich für Personalleiter und Pflegedirektoren in Deutschland auf die Entwicklungen in den Niederlanden zu schauen und für neue Ideen und Ansätze für die Personaleinsatzplanung offen zu sein.

Gerne erzählen wir Ihnen im persönlichen Gespräch mehr über unser Flexibilisierungskonzept und wie wir dieses bereits in erste deutsche Krankenhäuser einführen!

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Warum ist Flexibilisierung in der Pflege so wichtig?

Demografischer Wandel und Pflege

Der demografische Wandel sorgt im Pflege- und Gesundheitssektor gleich doppelt für Probleme.

Zum einen wird es immer mehr pflegebedürftigen Menschen geben. Die Nachfrage nach Pflege- und Gesundheitsdiensten wird in den kommenden Jahren stark steigen. Der bereits bestehende Mangel an Pflegefachkräften wird sich verschärfen.

Zum anderen steht einer schrumpfenden Anzahl von erwerbstätigen Beitragszahlern eine wachsende Zahl von Rentnerinnen und Rentnern gegenüber. Es droht die Gefahr einer Überlastung der finanziellen Grundlagen des Gesundheitssystems.

Wirtschaftliche Dienstplanung nach dem niederländischen Modell

Wirtschaftliche Dienstplanung

Das niederländische Gesundheitssystem hat in den 90er Jahren eine Reihe von Rationalisierungsmaßnahmen eingeleitet.

Auch der Personaleinsatz wurde auf potenziell vorhandene Redundanzen und Ineffizienzen geprüft. Ein wirtschaftlicher Personaleinsatz richtet sich konsequent nach der Heim- oder Bettenauslastung sowie nach dem Pflegebedarf der Bewohner oder Patienten. Da die Auslastung und der Pflegebedarf stetig schwanken, sollte der Personaleinsatz flexibler als zuvor erfolgen.

Viele Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in den Niederlanden haben daraufhin Springerpools eingeführt. Ein Springerpool ist ein Team, das aus teilzeitbeschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – meist mit einem unbefristeten Vertrag – besteht, die bereit sind, in unterschiedlichen Abteilungen tätig zu werden. Heute gibt es im Gesundheitswesen in den Niederlanden mehrere hunderte Springerpools, mit jeweils etwa 80 bis zu 1.000 Mitarbeitern.

Mit diesem Ansatz werden die Überkapazitäten aus den einzelnen Abteilungen geholt und in den Flexpool konsolidiert. Die Abteilungen können wirtschaftlicher arbeiten. Das vorhandene Flexibilisierungspotential wird zentral gemanagt und kann unternehmensweit ausgeschöpft werden.

Springerpool 2.0

Springerpool 2.0

Der Erfolg des niederländischen Springerpoolmodells ist insbesondere einem gesamtheitlichen Ansatz und einer ausgeprägten Mitarbeiterorientierung zu verdanken.

Der Erfolg des niederländischen Flexibilisierungskonzeptes mit Springerpools ist insbesondere zwei Ansätzen zu verdanken.

Zum einen wurden Springerpools nicht als Zusatzmaßnahme zum bereits bestehenden Planungsverfahren, sondern als wesentlicher Bestandteil eines rationellen, zeitgemäßen Gesamtplanungsprozesses eingeführt. Überkapazitäten wurden aus den einzelnen Abteilungen geholt und in den Flexpool konsolidiert. Das vorhandene Flexibilisierungspotential wird zentral gemanagt und kann unternehmensweit ausgeschöpft werden. Die Abteilungen können dadurch wirtschaftlicher arbeiten. Und die Mitarbeiter, die nícht im Flexpool arbeiten, müssen nicht mehr ständig einspringen. Frei ist frei!

Zum anderen wurden, passend zur kooperativen Arbeitskultur in den Niederlanden, neben den unternehmerischen Interessen der Arbeitgeber auch die Interessen der Arbeitnehmer, wie Planungssicherheit und Work-Life-Balance, in Betracht gezogen.

Tatsächlich weisen die Niederlande im internationalen Vergleich einen geringen Grad arbeitgeberorientierter und einen hohen Grad arbeitnehmerorientierter Arbeitszeitflexibilität auf. Das heißt: in den Niederlanden dient die Flexibilisierung von Arbeitszeiten vorwiegend dem Interesse der Beschäftigten. Die Niederlande nehmen damit eine einzigartige Stellung ein.

Ursprünglich als Rationalisierungs- bzw. Flexibilisierungsmaßnahme eingeführt, haben sich Springerpools in den  Niederlanden zudem als effektives Instrument für die Personalrekrutierung und Personalbindung etabliert. Sie erleichtern die Anwerbung neuer Mitarbeiter und tragen zur besseren Work-Life-Balance der Belegschaft bei.

Das Experten-Team

Loran Noteboom

Loran Noteboom ist langjähriger Experte im Bereich flexible Personalplanung und Aufbau von Flexpools im Gesundheitswesen und Gründer und Inhaber des niederländischen Beratungsunternehmens Bureau voor Flex Ontwikkeling (BvFO).

Frank Eggert

Frank Eggert arbeitete viele Jahre im Gesundheits-und Sozialwesen in Führungspositionen im Bereich Human Resources, Logistik,  Prozessorganisation und Vertrieb. Als Berater und Recruiter bei AL.K Consulting Ltd. verhilft er heute Unternehmen im Gesundheitswesen nachhaltig zu einer größeren Wettbewerbsfähigkeit durch höhere Profitabilität,  einer verbesserten Qualität und mehr Flexibilität.

  

Peter van der Meulen

Peter van der Meulen ist Experte im internationalen Marketing und im Transfer niederländischer Managementkonzepte und Technologien in den deutschen Gesundheitsmarkt.